Modul I

Konsortien der Systemmedizin

Das e:Med Modul I mit aktuell 14 interdisziplinären Forschungskonsortien der Systemmedizin ist die zentrale Maßnahme des Forschungs- und Förderkonzepts. Für Forschungsgruppen an 42 wissenschaftlichen Einrichtungen in 28 deutschen Städten sowie 3 Universitäten außerhalb Deutschlands stellt das BMBF für die ersten drei der vorgesehenen fünf Förderjahre einen Betrag von 52,3 Mio.€ zur Verfügung.

Zellen

Diese interdisziplinären Forschungskonsortien bearbeiten in zahlreichen Teilprojekten an unterschiedlichen Standorten jeweils eine gemeinsame krankheitsbezogene Fragestellung anhand eines systemmedizinischen Forschungsansatzes. Hierbei arbeiten klinische Arbeitsgruppen, hochdurchsatzorientierte Teams der biomedizinischen Grundlagenforschung sowie Experten für Informationstechnologien zusammen. Sie untersuchen komplexe physiologische und pathologische Prozesse verschiedener Krebsarten, neurologischer Krankheiten und Entzündungs- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zentral sind hierbei die funktionelle Annotation, das Formulieren von Modellen des dynamischen Zusammenspiels molekularer Systeme und die Integration der Daten im Sinne einer Systemmedizin. Ziel ist es, die komplexen molekularen Netzwerke in ihrer Gesamtheit zu verstehen und die Erkenntnis für die Entwicklung innovativer Verfahren für eine umfassendere Prävention und Diagnostik und für die gezieltere Therapie von Krankheiten einzusetzen. Der Einsatz systemorientierter Techniken in der klinischen Forschung soll weiter ausgebaut und der Test neu entwickelter Ansatzpunkte an kleinen Patientengruppen möglich sein, um eine Individualisierung der Medizin zu erreichen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie beim PT-DLR

Dr. Axel Aretz
DLR Projektträger
Gesundheitsforschung
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Tel.: 0228 3821-1151
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