Nachwuchsgruppen

Modul III a

Acht Nachwuchswissenschaftler im Bereich der systemorientierten medizinischen Forschung wird  durch die Fördermaßnahme „Nachwuchsgruppen in der Systemmedizin“ die Möglichkeit gegeben, an einer deutschen Forschungsinstitution ein längerfristig konzipiertes eigenes Forschungsvorhaben umzusetzen. Sie erhalten so die Chance, sich unabhängig und fachdisziplin-übergreifend eine wissenschaftliche Expertise aufzubauen und sich so in der systemorientierten medizinischen Forschung zu etablieren. Durch den Aufbau und die Leitung einer Forschungsgruppe, bestehend aus einer Gruppenleiterstelle, einer Postdoktoranden-, sowie bis zu zwei Doktorandenstellen, erhalten die jungen Wissenschaftler die Möglichkeit, sich national wie international auf höchstem wissenschaftlichem Niveau zu profilieren.
Die e:Med Nachwuchsgruppen werden mit einer Gesamtsumme von 11 Mio. € über einen Zeitraum von 5 Jahren gefördert. Der Laufzeitbeginn der Gruppen liegt zwischen April und Juli 2016.

 

e:Med Nachwuchsgruppen

  • ComorbSysMed - Untersuchung von Komorbiditäten in entzündlichen Hauterkrankungen mittels Methoden des Maschinellen Lernens und Omics-Technologien
    Dr. Silke Szymczak, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • DiNGS - Entschlüsselung der genetischen Ursachen von Schizophrenie
    Dr. Michael Ziller, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

  • MultiPath - Ein generisches mehrlagiges Modell für die Integration von Vorwissen aus unterschiedlichen Typen von Signalwegen
    Dr. Frank Kramer, Georg-August-Universität Göttingen

  • NeuroCon - Quantitative Konvergenz der neurochemischen und funktionellen Reaktionsnetzwerke psychiatrischer Medikamente
    PD Dr. Dr. Hamid Noori, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim / Max-Planck Institut für biologische Kybernetik, Tübingen

  • PreNeSt - Untersuchung von Hirnnetzwerken durch nicht-invasive transkraniale Magnetstimulation zur Therapieoptimierung bei affektiven Störungen
    Dr. Roberto Goya-Maldonado, Georg-August-Universität Göttingen

  • Quan-T-cell - Quantitative T-Zell-Immunologie zur Optimierung von Immuntherapie und Impfstrategien
    Dr. Michael Floßdorf, Technische Universität München

  • SYMPATHY - Ein systemmedizinischer Ansatz zur Etablierung personalisierter und zielgerichteter Therapien für Leukämien und Lymphome
    Dr. Sascha Dietrich, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • SysMedOs - Integration von Oxidativem Stress in eine systemmedizinische Betrachtung von Fettleibigkeit und deren Komplikationen
    Dr. Maria Fedorova, Universität Leipzig