Personalisierte Medizin

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Die personalisierte Medizin berücksichtigt genetische, molekulare und zelluläre Besonderheiten des Patienten, um die Therapie anhand dieser Eigenschaften auszuwählen und sie auf diese abzustimmen. Sie ergänzt und verfeinert insbsondere die bisherige Diagnostik und zeigt auch neue Behandlungsansätze auf.

Noch geht es weniger darum, „maßgeschneiderte“ Medikamente für einzelne Patienten zu entwickeln, sondern vielmehr darum, Untergruppen von Patienten mit ähnlichen Voraussetzungen zu identifizieren (Stratifizierung). Patienten werden so zu Gruppen zusammengefasst, deren Erkrankung dem selben Mechanismus zugrunde liegt, die ähnlich anfällig für eine bestimmte Erkrankung sind, bzw. die voraussichtlich ähnlich auf eine Therapie ansprechen werden. Auf diese Weise können Voraussagen getroffen werden, ob eine bestimmte Therapie bei einem bestimmten Patienten sinnvoll erscheint und in welchem Verhältnis Wirksamkeit und Nebenwirkungen bei diesem Patienten stehen. Mit den Ansätzen der Systemmedizin wird personalisierte Medizin möglich gemacht.

Materialien zum Thema personalisierte Medizin

Hier finden Sie anschauliches, aktuelles Material mit Forschungsbeispielen, Schaubildern und Erklärungen:

>>>Download gesamte Broschüre "Systemmedizin"<<<:

 

Aus dem BMBF-finanzierten Nationalen Genomforschungsnetz (2001-2013) gibt es umfangreiches Unterrichtsmaterial zum Thema Genomforschung:

https://www.ngfn.de/index.php/infomaterial.html

Die Lösungen können Lehrer unter Angabe Ihrer Schule bei der e:Med Geschäftsstelle anfragen: info@sys-med.de