e:Med Projektgruppen – Querschnittsthemen im Fokus


Idee

Die e:Med Projektgruppen (PG) zu inhaltlichen bzw. methodischen Querschnittsthemen der Systemmedizin bieten die Chance zur inhaltsgetriebenen Vernetzung und offenem, direktem Austausch - und stehen allen e:Med Wissenschaftlern offen.


Die Ziele der thematisch fokussierten Projektgruppen sind:

  • aktuelle wissenschaftliche Inhalte und Technologien aus dem Bereich der Systemmedizin Forschungsverbund-übergreifend zu diskutieren und ggf. spezifische Initiativen zu initiieren
  • Inhaltsgetriebene Vernetzung und Interaktionen der Mitglieder zu ermöglichen
  • den Zugang zu wissenschaftlich relevanten Informationen und Austausch zu gewährleisten.

Derzeit bestehen folgende e:Med Projektgruppen (PG): 

Die PG Datenmanagement und Bioinformatik vernetzt vor allem Mathematiker, Bioinformatiker und Medizinische Informatiker, die systemmedizinisch relevante Problematiken gemeinsam lösen wollen. Aktuell fokussiert sich die Projektgruppe auf Datenmanagement und Bioinformatik. Dr. Nadine Umbach (Universität Göttingen) und Dr. Sven Nahnsen (Universität Tübingen, Multiscale HCC) leiten diese Projektgruppe.

In der PG Datensicherheit und Ethik sollen die Themen “Datensicherheit, Datenzugang und Ethische Aspekte beim Umgang mit Hochdurchsatz-Patientendaten, Patienteninformation und -Aufklärung, Einwilligungserklärung“ erörtert werden. Frau PD Stephanie Witt (ZI Mannheim) und Prof. Jan Baumbach (Universität Mannheim) haben die Leitung der PG übernommen und werden dabei von Prof. Marcella Rietschel (ZI Mannheim, IntegraMent) beratend unterstützt.

Bei der PG Bildverarbeitung werden biomedizinische Bilddaten auf den verschiedensten Ebenen diskutiert mit besonderem Fokus auf neuen Bildanalyse- und Bildgebungsverfahren. Es soll ein Netzwerk von Forschenden im Bereich der Bildgebung aufgebaut werden. Die PG leitet Dr. Kasia Bozek (Universität Köln) und wird dabei von Dr. Adrián Granada (Charité Berlin) und Dr. Stefan Florian (Charité Berlin) unterstützt.

Die PG Multiscale sequence-based analysis tools in Systems Medicine (ehemals Epigenetik und Sequenzierung) vernetzt Wissenschaftler im Bereich der Sequenzinugsforschung und behandelt unter anderem technologische Lösungen sowie neuen Entwicklungen für Sequenzierungsfragen und epigenetische Analysen. Die Gruppe wird von Simon Haas (BIH Berlin, LeukoSyStem), Prof. Philip Rosenstiel (Universitätsklinik Schleswig Holstein, Kiel, iTREAT) und Prof. Dr. Karsten Rippe (DKFZ Heidelberg, CancerTelSys) geleitet.

In der PG Massenspektrometrie- und NMR-basierte Omics stehen die Methoden in den Bereichen der Proteom-, Lipidom- und Metabolom-Analysen im Vordergrund. Dabei stehen sowohl die Techniken der Massenspektrometrie und Kernspinresonanzspektroskopie, als auch die dazugehörige Datenanalyse im Fokus. Dr. Maria Fedorova (Universität Leipzig, SysMedOS), Prof. Helena Zacharias (ICMB Kiel) und Prof. Stefan Kalkhof (Fraunhofer Institut Leipzig) leiten diese Projektgruppe.

Die PG Modellierung von Krankheitsprozessen zielt auf die Entwicklung von Computermodellen für Krankheitsprozesse. Bei diesem interdisziplinären Ansatz wird in Seminaren und Workshops besonders die technische Entwicklung der Modelle bearbeitet. Die Gruppe wird von Prof. Jana Wolf (MCD Berlin, SeneSys) und Prof. Sara Checa Esteban (Charité Berlin, SyMBoD) geleitet.

Bei der PG In vitro und in vivo Modellsysteme steht der Austausch von Methoden, Protokollen und auch Probenmaterial verschiedenster Modellsysteme im Vordergrund. Ziel ist eine Datenbank der unterschiedlichen Systeme innerhalb von e:Med, die den Austausch zwischen Wissenschaftlern ermöglichen soll. Die Leitung teilen sich Dr. Matthia Karreman (Uniklinik Heidelberg und DKFZ, MelBrainSys) und Dr. Adrián Granada (Charié Berlin, DeepLTNBC).

Bei Interesse an den Projektgruppen wenden Sie sich bitte an die e:Med Geschäftsstelle:
Dr. Ann-Cathrin Hofer (a.hofer@dkfz.de) oder Dr. Lioba Courth (l.courth@dkfz.de).

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