Modul II

Demonstratoren zur Individualisierten Medizin

Immer größere medizinisch relevante Datenmengen lassen sich durch moderne Hochdurchsatzverfahren und die Weiterentwicklung der Bioinformatik systematisch erfassen und analysieren. In e:Med Modul II „Demonstratoren für die individualisierte Medizin“ sind Pilotprojekte organisiert, die den direkten Nutzen und die Anwendbarkeit der in der lebenswissenschaftlichen Grundlagenforschung entwickelten Datensätze und mathematischen Modelle in der individualisierten Medizin belegen sollen.

Forschung-Kiel

Acht interdisziplinäre Demonstrator-Forschungsverbünde werden bzw. wurden seit März 2015 mit insgesamt 21,1 Mio. EUR  gefördert. Konkretes Ziel der Demonstrator-Projekte ist die systemorientierte (Weiter-) Entwicklung innovativer Methoden und Modelle, die es ermöglichen, existente Datenpools entsprechend aufzubereiten, zu analysieren und miteinander zu vergleichen, um sie in der individualisierten Prävention, Diagnose und Therapie menschlicher Erkrankungen wie verschiedener Krebsarten, Parkinson, Herzinsuffizienz und hämatologische Erkrankungen direkt einsetzen zu können.
Auch bei der zweiten Bekanntmachung 2018 zu Modul II "Demonstratoren zur Individualisierten Medizin" im Rahmen des Forschungs- und Förderkonzepts e:Med steht der Beleg der klinischen Anwendbarkeit im Mittelpunkt. Im Sommer 2019 sind drei weitere Verbünde gestartet, der Arbeitsbeginn eines vierten Verbundes ist für September 2019 vorgesehen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie beim PtJ

Dr. Christian Eder
Projektträger Jülich
Lebenswissenschaften und Gesundheitsforschung (LGF)
Molekulare Lebenswissenschaften (LGF 2)
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich

Tel.: 02461 61-3254
c.eder@fz-juelich.de
https://www.fz-juelich.de/ptj/